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Damals schienen mir zwölf Stunde»So viel volle Monde lang;
Und, wie schnell die Zeit geschwunden,.Schlich sie mir doch Schncckengang.Mit dem Blick nach fernen ZielenWard den stürmischen GefühlenJedes Jahr zur Ewigkeit:
Und-doch war's — die goldne Zeit!
Freund, wie bin ich heut' erschrocken,Denk', es zeiget sich, fürwahr,
Schon in ineinen dunkeln LockenHie nnd da ein Silbcrhaar!
Ja, der Herbst des Lebens sendetReif in meine Sommersiur;
Nnd die Tugend selber spendetOft statt Rosen, Dornen nur.
Spott wird oft dem besten Willen;
Für die Lieb' ist Haß der Lohn;
Nnd ein treues PflichterfüllenZahlt die Welt mit kaltem Hohn.Wohl ans Sturmcssiügcln jagenStunden hinter mir znrück;
Jahre werden mir zu Tagen,
Tage mir znm Augenblick.
Hab' ich gestern nicht, Dir Lieben,Erst den letzten Dank geschrieben?Nein, ein volles Jahr ist's heut! —Ach, das ist die Silberzeit!