Druckschrift 
15 (1853)
Entstehung
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Er bringt Euch Ros' und Myrthe darVon winterlicher Flur;

Sie sind bekränzt damit das Haar!Der Tugend Sinnbild nur.

Wer in des Lebens SommerhöhnSein reines Herz bewahrt,

Hat für den LebcnSwintcr schönDen Frühling anfgcspart.

Bon edler Söhne Zärtlichkeit,

Von Enkeln froh umringt,

Jndcß der Nrmuth DankbarkeitFür Euch zum Himmel dringt

Wo ist der Zweifler, der cs sieht,

Der es nicht fühlt, daß schonAuf Erden uns der Himmel blühtDurch dich, Religion!

Nimm diese Blumen, thcnrcs Paar,

Die Dir die Freundschaft weiht,

Und die sic Dir noch manches JahrMit zarter Liebe streut.

Noch lange sei der Deinen Lust,

Der Nrmuth Trost und Rath,

Ein Kleinod in der Freundschaft Brust,Ein Schmuck der Vaterstadt.

Und wann des Himmels Güte sichVon uns erflehen läßt,

So fren'n wir uns noch männiglichAm goldnen Hochzeitsfc st.

Rektor der Kantonsschule, Ernst August Everö, widmete ihm einenoch heut sehr lcscnSwcrtheDenkschrift." (Aarau 1815Z