Druckschrift 
15 (1853)
Entstehung
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Um auch von den Spielern ein Wort zn sagen,

Sv hoffen wir, von Eurer Huld,

Ihr werdet mit ihnen Nachsicht tragen;

Denn spiele» sie schlecht, ist'S nicht ihre Schuld.Warum? das läßt sich leicht crrrathc»,

Wir sind ja Künstler von seltsamer Art;

Denkt nur, wir haben SoldatenNoch ohne Schnauz- nnd Backenbart!lind, Euch durch Täuschung zn ergötzen,

Muß Kienrnß den wichtigen Mangel ersetzen.

Selbst Vater und Mutter, bei uns hier, sindNicht viel älter, als ihr Kind.

Auch unser Schulmeister wird sich zeigen,

Der, trotz seiner Wurde nnd Majestät,

Doch selber noch in die Schule geht.

Ich will von alle» Andern schweigen.

Wir bitten Euch also, haltet nichtMit nnscrin Spiel zn strenges Gericht.

Ihr habt »nS, fast Alle, t» »nserm LebenSchon manche fröhliche Stunde gegeben,

Und hegtet nnd hieltet uns Neb nnd warm.

Wir möchten vergelten nnd sind so arm!

Wir mochten mit muntern Scherze» nnd SchwänkenEuch einen fröhlichen Augenblick schenken;

. Drum bitten wir, seht in dem Winke von heutNichts, als ein Zeichen der Dankbarkeit.

Das Schauspiel selber, Ihr wißt cs schon,

ES ist betitelt:Der dankbare Sohn."

Doch, notabene! cs gibt auch Töchter,