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Voll stiller Majestät in seinenRuinen noch — so wie dein HeldenIm Tode noch ans halbverwischten ZügenDer Geist der Helden scheint.
Hier schlummern sieIn Moos und Staub',
Die gottgeweihten Kirchenhallen!
Vom eingefallenen Altäre
Wälzt sich nicht mehr, in Säulenform,
Des Opfers süßer Weihrauchsdampf.
Hierher zog oft der fromme AraberUnd weihte da —
Gesenkten Blicks — der GottheitDie benedeite Gabe! —
Gott nahm des Herzens Seufzer auf,
Wog seine Thränen,
Und lohnt dem Dulder, war er Christ,
War Griech' er, Jude oder MoSlcmim!
Sanft schläft zur Stunde sein GebeinAn den Ruinen seines Tempels.
Ich weine; traur'ge BilderUmschatten meine Seele!
Hier wallten in der Palmen KühleOft treue Gatten, Arm in Arm verwebt,
Und Seel' in Seele;
Und schauerten der Zukunft stiller Nacht.
Hier bebten oft der Liebe warme ThränenDem Mädchen ans der Wange Mat,