Druckschrift 
15 (1853)
Entstehung
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Und vor mir schließt sich ansDes Todes schweigendes Gefilde.

Hier ist sein Grab!

Hier, seht! o, hier das Grab,

Wo Gottes treuster Nnterthan,

Wo aller Menschen Redlichster,

Mein Vater ruht.

Vergessen ruht er da von aller Welt,

Nur nicht von Gott; nur nicht von seinem Kinde.

Hier ist sein Grab!-

Ach! Menschenkinder, wer von euchSolch einen Vater schon verlor,

Solch eineu Vater zu verlieren hat:

Er weine mit!

Acht Sommer kaum, o Gott,

Sah ich in deiner Schöpfung mir erblühn;

Ich hatte nichts, im weiten Weltall nichts,

Als diesen Vater nur allein;

Und hatte keine Liebe,

Als seine Liebe.

Und diesen Vater, er, um dessen HalsMein Arm oft festgeklammcrt lag,

Sein Herz zu suhlen, wie esDem meinigen entgegenschlug;

Er, der mein Schutz, mein Hort, mein Alles war,Den, wie ich kindisch wähnte,

Mir keine Macht entreißen könne,

O Menschenkinder, wer von euchSolch einen Vater schon verlor,

Solch einen Vater zu verlieren hat:

Er weine mit!