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Aber der Seufzer des VerwaistenSind nicht minder geworden,
Und die Thränen meines AugesSind nicht getrocknet.
Winselnder Pvcher, rufst du mich?
Ha! sie sind's, die alten Häuser - Reih'n!Neber gothischcn Gemäuer»
Schwebt im gcheimnißvollen DunkelDer Fittig der Nacht.
Durch die falben AbendnebelFlimmert trübe da und hierNoch ein leuchtend Fensterlein.Todtenstille, Todesgrau'nLagert sich in deinen Straßen,Magdeburg, o Vaterstadt.
Und ich wandte, gleich den Todten,
Zn den Todten.
Und cs wohnen da und drübenBrüder, Schwestern, Blutsverwandte;Blutsverwandte, — aber dennochFür des Blickes Stimme taub.
Bleibet still in eurer Wohnstatt,
Stört de» Fremdling nicht in seinerFeierlichen Wallfahrt!
Denn der Bruder hört nicht mehrEuer schallendes Willkommen.Abgestorben sind dem HerzenFrohgefühl nnd Lebcnsreiz.
Und er wandelt, gleich den Todten,Zn den Todten.