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L a n r i n a.
Du opferst Glück und Thron. Was kann ich dafür gcbcn?Gebiete übrr mich; dcn» dir gehört mcin Leben.
Prinz.
Der Liebe wird rin armes Strohdach zni» Palast;
Der Mangel Nebenfluß; die Freude ist ihr Gast.
Wer liebt, bedarf nichts mehr von diesem Wcltgetünimel,
Er schmaus't Ambrosia, er tanzet schon im Himmel.
Die Dichter haben es znm wenigsten gesagt;
ES kommt nun darauf an, daß man Versuche wagt.
Lanrin a.
O, konnte Liebe dir, was du gcthau, oergüten,
Sie kränzte dir das Hanpt mit ihren schönsten Blnthcu;
Sie schüfe znm entzückenden ElysiumDir diese mcnschcnlose, finstre Wildnis; um.
Und dn Fürst Kandahars, der du mich einst im HohneAns meines Vaters königlicher Burg verstieß:
Blick' her, du bist besiegt! Die Liebe bot zum LohneZn deiner Wüstenei mir selbst ein Paradies.
Wie lange soll dein Zauber aber an mir währen?
Du bist besiegt! — Erfüllt ist dein Begehren!
(Der Prinz mW Lanrina sinken einander in die Arme. Es rollt plötz-lich ein anhaltender Donner, vermischt mit Blitzen. Wolke» quelle»aus dem Boden und verhüllen das liebende Paar. Als der Donnerverhallt und die Wolken sich zerstreu», sicht man dcn Prinzen in seinernatürlichen Gestalt wieder; Lanrincn eben so, jugendlich schön, aberin morgcnländischcr fürstlicher Pracht; — beide noch immer in-dcrvorigen Stellung.)
Prinz (läßt Lanrincn erstaunt fahren).
Lanrina!
L a u r i n a.
O mcin Fürst!