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Unmöglich!
Lanrina (hält ihn ängstlich).Bleibt!
Prinz.
Wozu?
Lanrina.
Dos Opfer ist z» groß.
Prinz.
Die Liebe will's. Ade! Geworfen ist mein Loos.
(Ab.)
Lanrina (allein).
Unglücklicher! — Er geht! — Schon naht er sich der Quelle.Weh mir! Wie reit' ich ihn von seines Todes Schwelle?
(ihm nachrufcnd.)
O Prinz! Kehrt nm! — Prinz, nehmet Euch in Acht!
Es war ein Mährchen, nur znm Scherz non mir erdacht!
— Umsonst. Er hört mich nicht. Ich seh' ihn — v Entsetzen!Schon in des Brunnens gift'gem Strom die Hände netzen.
(Wendet sich ab »nd verhüllt das Gesicht.)
Es ist gescheht,! — Das große Opfer ist Vollbracht.
Er hat mich frei — ich habe elend ihn gemacht.
Was kann mir Jugend nun, was kann mir Schönheit helfen?Hab' ich nicht, was ich liebte, selbst zerstört?
Nett' ihn, Titania, d» Königin der Elfen,
Ohn' ihn ist dein Geschenk für mich von keinem Werth.
Welch ein Vcrhängniß! Soll ich nimmer Frieden finden?Warum muß mir das Ziel, wenn ich'S berühr', entschwinden?Warum, wenn mir das Glück den Kranz der Freude reicht,Find' ich die Dornen nur, die Nosen nbgebleicht?
Den Flnch von Kandahar, ich könnt' ihn fröhlich tragen.
Wer hörte mich nm die geraubte Jugend klagen?