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Diese Behauptung ist unlängst durch flruo, auf Anord-nung des Sächsischen Oberbergliauptmanns mit ganz be-sonderer Sorgfalt gemachte, Beobachtungen bestätigt wor-den. Im Jahre ißo 5 wurden zwey Thermometer in derGrube Beschertglück, wo ich meine Beobachtungen gemachthatte, unbeweglich anfgcstcllt; sie befanden sich in Nischen,die zu dem Bude in das Gestein gehauen waren und hintereiner Glasscheibe, das eine in igo und das andere in 260Mctvcs Tiefe: sie wurden zwey Jahre lang täglich drey Malbeobachtet: sie zeigten immer einerley Grad, ohne die min-deste Veränderung, das erste ii°,2 und das andere 15 0 ; diesäst genau das Resultat, welches ich im Jahre 1802 erhaltenhabe. Auf ähnliche Weise liat man Thermometer in derGrube Alte Hoffnung Gottes, zwey Meilen (lieuesj nördlichvon Treybcrg, aufgestelit, und sie haben
in 75 Metres Tiefe,
- 170
- 270
- 380
altgezeigt 1 ).
9 °
12,8
15,0
18,7
Nachdem der JIr. Oberbcrghaiiptmann diese Tbatsachenberichtet, und eine Temperatur - Zunahme von ohngefähreinen Grad auf 57 Metres Tiefe gefolgert hat, bemerkt er,dafs alle jene Gruben in Gneis - Gebirgen sind, wclcho we-der viel Kiese, noch andere, durch eine innere Bewegungzur Erhöhung der Temperatur empfänglich gemachte, Sub-stanzen enthalten 2).
Zuletzt im Juny und Dccernber 1815 in einer Grubebey Cornouailles gemachte Versuche, zeigen eine noch form-
1) Annales des Minos lom s.
c) Die Grube bey Hudgoat in Bretagne bat mir eine von derZersetzung der Kiese hcrr'ührende Wärme dargestellt: dieTemperatur, welche der Oberfläche des Bodens in dieser Ge-gend zukommt, ist n“ und die der Vitriolwasser, welche in2 30 Metres Tiefe quollen, war IQ °,7 (Journal des Minestom. 21 ),