liclie Quellen gegeben worden, welche in diesen Tiefenausdem Gestein drangen; ihre Wärme war i;n Januar und Mayeinerley; allein, da die Gewässer aus den obcin Tlieilenkamen und folglich kälter waren, so werden sie den Canal,welcher sie leitete, erkältet und eine Wanne angezeigt ha-ben, welche geringer als die der Tiefe, in welcher sicquollen, zukommende Wärme war; die siebenden Gewäs-ser in den Stollen zeigten wirkli ch i 5 ° an. *)
Die Grube', Kühsckachk , die tiefste bey Freyberg:, gelltbis zu 414 Moires, und die Sohle derselben ist gegen 50JVlctres unter dem Niveau des Meeres; im Jahre 18^0 ist siebis auf 70 Metres unter die Oberfläche des Gebirges über-schwemmt worden; zur Zeit meiner Beobachtungen gewal-tige man die Wasser , und ihr Niveau war schon 500 Me-tres unter dem Boden; was davon noch blieb, füllte nureine Kluft von einem Metre Breite aus und war also sehr ge-eignet , die Temperatur des anliegenden Gesteins zu geben
Auf der Sohle der Grube, Junge hohe Birke , ist dieTemperatur ebenfalls in einem Wasser genommen, welchesdie unterirdischen Arbeiten ersäufte und mehr als 50 Me-ttes Tiefe halte» Das Thermometer hielt sich in einem indemselben Niveau und eine ziemlich grofse Strecke von derunterirdischen Lache getriebenen, Stollen, in einerley Höhe.
Diese verschiedenen Beobachtungen nöthigen mich zuschliefscn, dafs in den Gruben bey Treybcrg die 'Temperaturznnimint, je weiter man eindringt, und sie. in. 500 Bletres l ie-je die Temperatur der Oberfläche des Bodens ohngefähv um
übersteigt *
Als ich im Juni des gegenwärtigen ißeosten Jahres einigeBarometer - Beobachtungen auf mehreru 1 ?mieten in der Gru-be Beschert Glück imstellte, fand ich das, was der IJr. Ver-fasser von der Wärme-Zunahme, je weiter man in die Krdeemdringt, sagt, ebenfalls bestätigt. Das hunderttheilige Ther-mometer zeigte
au der Hängebank der Grube. - 150 rz: ioo,'j.I\eaum.
iu der Tiefe von 4 u> pariser Pufs. 14° ^ 11, £
- - - - 1015. 170 15, 6
Die Beobachtungen wurden mit möglichster Sorgfalt gemacht.
Aumerkung des Uebert.