4 '- 9
lichere und schnellere Zunahme an. Die Temperatur einige
Metres über der Oberfläche des Bodens war - i°,
in 200 Metres Tiefe stieg sie auf 13°
- 250 - - - - 21
- goo - ... - - 2,/f
. gijß - ... - - 2Ö
Alle diese eben so bestimmten, als gut bestätigten That-sachen fuhren uns zu dem Schlafs, dafs in den Grubenund auch in allen Höhlungen mitten in den Gesteinen dieTemperatur zunimmt, je weiter man eindrinst; uni zwarin einer schnellen Progression: sie beträgt nach den am be-sten bestätigten Beobachtungen i° auf 50 Metres.
b) Temperatur der TM ee re.
Die Beobachtungen, welche im Ocean gemacht wordensind , stellen eine entgegengesetze Thatsache dar, welche so-gar , bey der ersten Ansicht, zu einer geradezu entgegenge-setzten Folgerung zu führen scheint.
In den meisten Meeren, und besonders in denen der hei-fsen Länder, nimmt die Temperatur nach Verhäitnifs derTiefe, wenigstens bis auf eine gewisse Entfernung von derErde, ab: ich lege sogleich die Thatsaclum dar.
Peron hat durch ein eben so sinnreiches als genau schei-nendes Mittel r), als die Wärme der Luft und der Ober-fläche des Wasser gi° war, gefunden, dafs die Temperaturin offnem Meere
in 390 IVIctrcs Tiefe 9 0 , 4 undin 700 - - 7, 5
wäre.
Schon die Beobachtungen von Förster in den Süd-Mec-ren a ) und die des Doctor Irwing in dem Eis-Meere 1 2 3 )
1) Annales du Museum, no. aG,
2) Voyage de Cook, tom, V.
5 ) Yoyage au pöle boreal fait cn 1775 parla eapitaitlS rllipp*depnis Lord Mulgrave, p. t 43 et kJI.