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Wir können ohne betleutende Fehler annehmen, dafsin unsern initllern Breiten die thermometrische Tempera-tur dem Yerhältnifs des Quadrats des Cosinus der Freitefolgt und durch die Formel
17° cos 2 Breite ,
gegeben ist, wie man solches in der Coloune B der Tabel-le siebet. Diese Colonne zeigt zwar an den änfserstenTheilen, dafs die wirkliche Abnahme ein wenig schnellerist, als die, welche die Rechnung anzeigt. Sie würde nochschneller erscheinen , wenn wir die Resultate dieser Rech-nun«’’ mit den Resultaten der, in der untern Schicht derAtmosphäre gemachten, thermomelrischcn Beobachtungenverglichen, wio man aus folgender Tabelle siebt.
Ort.
Breite.
Tcmp
t -
beobach-
tet.
eraturc->
•berech-
net.
Unter-
schied.
Cuniana,
1 ü° 2 7 '
2 7>7
26,1
_ j,G
Neapel.
4 o ho
17,4
1 5,4
— 2,0
Rome.
41 5.3
iö,7
1
— °, 7
Toulouse. -
45 56
i4,5
i4,7
+ 0,2
Bordeaux. -
44 60
i5,G
i5,6
O, O
Baris. -
48 öu
11,0
1 D 7
H- °) 7
London.
62 5 o
io,5
ro ,5
+ 0,2
Copenhagen.
65 4 i
7>7
8,6
-f- °,g
Stockholm.
59 20
5)7
7 .°
H- t )5
Cap Nord.
71 So
0,1
2,7
—• 2, 6
1 ) Der berühmte Astronom Tobias Mayer hatte angenommen,dafs die Verminderung der Temperatur dem (Quadrat desSinus der Breite proportional und also die Temperatur ei-nes Ortes , dessen Breite 1 ist, durch
E — m sin. 2 1, dargestellt wäre, wo E die Tem-peratur am Aequator und m ein durch die Erfahrung zubestimmender beständiger Coeßicient ist. Nach Hrn. vonHumboldt’: Beobachtung ist E — 27 0 , 5, der durch