Diese bestimmtesten, icli möchte sogar sagen, die ein.zigen, zu meiner Kenntnifs gekonnnenen r l iiatsachen zeigennach dom Aequator hin eine Temperatur-Zunahme an,die dem Cosinus der Breite, zur Potenz erhoben, pro-portional ist; diesemnach, und indem mau von der zu Pa-ris gemachten Beobachtung ausgeht, würden die beobachte-ten Temperaturen ohngefälir durch 50° cos “-Breite, darge-stellt werden, wie solches die folgende Tabelle in der Co-lonne A zeigt I ).
Ort derBeobachtung.
Breite.
Temperatur.
_A_
beobach- | berechnet.
tet.
A.
B.
Cairo.
5o°
2
22°5
21,7
20,5
Paris.
48
5o
1J ,7
1 J >7
London,
5 1
29
jo,8
1 0,5
10,5
Cork.
5i
54
10,6
1 0,0
10,5
Dublin.
55
20
g,G
9,5
9,6
Euiscoo.
54
48
9,3
8,6
9,0
Bellycastle.
55
12
8,9
8,5
8,8
Stockholm.
5g
20
7> 5
6,7
7, 1
Torneo.
05
5i
0,0
5,9
4,5
kYadsoe.
70
20
2 , 7 .
a,5
. 5,0
1) In dem im Jahre 1806 gedruckten IVTcmoire war diaUebereinstimmung zwischen den Resultaten der Rechnungund Beobachtung vollkommner. Ich gründete meine For-meln auf die allgemein angenommene Thatsache, dafs diaTemperatur iu den Kellern der Pariser - Sternwarte 12° (9,6, ,1
Reaumur) war: ich hatte da 31 0 cos. Er. u. 28 ° cos. 2 Br.
noch jetzt bin ich für letztere Formel.