4m
Uebri»ens mtifsieli erinnern, da ['s bey den meisten Resultatender tJiermometrischen Beobachtungen, welche die Kenntr.ils
von Uiigewifsheit herrscht. Indem wir uns an diejenigenRaiten, welche in der obern Schicht der Erde gemacht wor-
gchliefsen wir, dafs in unsern mittlern Breiten, die Tempe-ratur eines Punctes der Oberfläche durch das Quadrat desCosinus der Breite mit 27 0 multiplicirt, oder, was merk-lich auf dasselbe hinauskommt, dafs vom 50° bis zum 6o“der Breite die Temperatur - Veränderung von einem Ort. zumandern, bios durch dia J'Pdirhung der Breite , und ohne Buck-sicht auf jeden andern Local- Umstand , bey jedem Breiten-Grade gegen einen halben Grad des hundertt/ieiligen Thermo-meters beträgt.
Das Element, welches, nach der Breite, am meisten aufdie Temperatur eines Punctes der Oberfläche der ErdkugelEinflufs hat, ist die Erhöhung dieses Punctes über demMeere.
Wir werden in der folgenden Abtheilung sehen, dafs,wenn man sich in die Atmosphäre erhebt, die Wärme ohn-gef.ihr um einen Grad bey 160 Metres Höhe abnimmt. Al-lein da die Wärme der Lande, welche über dem Niveaudes Meeres sind, immer an der Temperatur des anliegendenTlieils der Atmosphäre und der Erde Aniheil nimmt, sonimmt sie in einem geringem Verhültnifs ab: sie vermin-
dert sich um so weniger schnell, als das Land, auf wel-chem man sie nimmt, eine beträchtlichere Gröfse darstellt:
diese und die Beobachtung auf der Fariser Sternwarte, be-stimmte beständige Copfficient, würde 27,9 seyn; MayersFormel würde also für den Ausdruck der Temperatur einesOrtes
Mayers Arbeit war mir ganz unbekannt, als ich die mei„nige machte. Das Resultat seiner Formel, so wie wir sel-bige aufgestellt haben, ist von dem unsrigen sehr wenig ver-schieden , weil
der mittlern Temperatur zum Gegenstände haben, ein Grad
Schicht des Meeres ein
bent c\1a
snxSken.*, dafs di^e aus der obernglelcllift‘Resultat geben, so
27°, 5 — 27,9 sin *1. geben.
27,5 — 27)5 sin *1 = 27, 3 cos ®I.