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hauptsächlich mit Granitgebirgen; die Gewässer quellen davon «allen Seiten heraus , sie sind rein uinl helle.

Allein wenn die Gesteine Ihr das Wasser gleichsamdurchdringlich sind und Klüfte darstellen, welche bis zugreisen Tiefen gelten, wie solche vornehmlich die Fiötz-kalk-Gebirge sind , dann dringen die Iiegenwasser sehr oftwohl über das Niveau der benachbarten Hüller; da sam-meln sie sich und bilden solche groTse unterirdische Behäl-ter, welche wir schon erwähnt haben. Die ungeheurenGrotten und Höhlen, welche die Gebirge enthalten, gewäh-ren ihnen einen schicklichen Aufenthaltsort ; dies wird dietiefste der in dicsm Höhlungen ausgehenden Klüfte seyn,welche Gelegenheit zu einer Quelle geben wird, derenKraft gcwissein-aafsen mit der Veihreitung der Oberflächedes Behälters oder vielmehr mit der des Raums, welcher sei-ne Gewässer dahin abgiebt, im Vcrhähnifs steht.

Diesem nach werden die Quellen wenig zahlreich in sol-chen Gebirgen seyn; ganze Thäier oder Räume von meh-rei'n Quadratmcilen werden davon cnthlofsi, allein die, wel-che mail dort finden wird, werden durch ihre Grüfse merk-würdig seyn. Aus den Kalkgebirgen kommen die, welchedurch ihren grofsen Umfang berühmt sind; solche sind, inFrankreich, die Quelle von \aucliise, welche man zu Kah-ne bis in die Höhle, aus welcher sie kommt, befahrenhat D ; die Loue, in dem Iura, welche von ihrem Aus-tritt zu Tage an vier Werke in Bewegung setztu. s. w. 2 ).

Die verschiedene Lage der Grotten und ihrer Verbin-dungen in diesen Gebirgen giebt Veranlassung zu denErscheinungen der Zauberbrunnen, die man in den pbysica-lischen Werken beschrieben bildet 5 ). Wenn der Canal,durch welchen das Wasser aus dem unterirdischen Behältergeht, in Form eines Hebers gekrümmt ist, und er mehrWasser ausgiefsen könnte, als in den Bassin einiliefst, sowird, nachdem er alles Wasser, was zwischen dem Niveau

1) Lainarduiere Dictiomialre de geographie,Andre de Gy, Theorie de la terre.o) Rüssen Dict. de Piivs, art Fontaincs.