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1 (1821)
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seiner Convcxitat und dem Puncto seyn würde, wo er sieltin dem Behälter endigt, geleeret hat , das Abfliefsen aufhü-ren und nicbt wieder anlieben, als bis das Wasser, wel-ches fortwährend das Product der Filtrationen empfangt,zu der Hülle der Convexität des Hebers gelangt seyn wird.Dies ist der Fall mit der Quelle von Foniestorba, bey Bel-lesta in den Pyrenäen: in den trocknen Jahreszeiten ist ihrNachlassen sehr merklich , dann dielst das Wasser ohnge-fahr eine halbe Stunde lang, so dafs es eine Mühle treibenkönnte, und hernach hurt das Fiicfseu eine andere halboStunde lang auf: zu dev Zeit, als ich sie beobachtete,

brauchte sie ohugefähr ted ihr Niveau zu erhöhen, 30' vollzu iliel'seu und 55' ihr Niveau zu erniedrigen; kaum iiatlosie die gröfste Tiefe erreicht, als sie von netreni stieg: sie

förderte bey ihrem gröbsten Anschwellen ohugefähr zehn,mal mehr Wasser, als bey ihrem gröfsten Sinken: wahr-,scheiniich waren die Entfernung zwischen dem Puncte, wodas Wasser aus dem Heber und demjenigen, wo es zu Ta-ge ausgeht, so wie die von besondern Behältern herrühren-de Mischung der Gewässer, die Ursache der Unterschiedezwischen seinem Aufseiihleiben und demjenigen, welches stattfindet, wenn ein Wasser sich vor unsern Augen durch ei-nen Heber ergiefst.

Die Quellen sind im Allgemeinen, und bey übrigensgleichen Umständen, in den Gebirgen ergiebiger, als in denEbenen.

Die Hauptursachen dieses Unterschiedes können lier-riihren:

1) Davon, dafs es auf die gebirgigten Länder mehr reg-net. (§. 15). Die Gebirge üben eine Kraft auf die Wol-ken aus: wenn die Atmosphäre anfangt trübe zu werden,

so bilden sieb gewöhnlich um die Gebirgs-Gipfel herumdie ersten Wolken; sio kalten und häufen sich bei selbigenam meisten auf z ).

1 ) Was ist die Beschaffenheit dieser Kraft, welche die Ge-birge auf die Wolken ausüben? Es ist keine Wirkung ih-rer Anzichungs - Kraft, wie man gemeiniglich sägt: wenn

diese Kraft gegen einen Berg, gegen eine entfernte Wolke