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man sich wohl erinnern, dafs nur von demHaupt-Streichen die Rede ist, denn übrigens stel-len sich an vielen Orten partielle .Rieli tun gen dar,welche von jener mehr oder weniger ahweichcn:so streichen die Schichten in der Grube bey Osselin den piemontesischen Alpen nach Ost, und inder Grube bey Planaval nach Nord-Nord-Ost.
ln der kleinen Gehirns - Kette bey Arni inBretagne habe ich denselben Paralleüsmns zwi-schen dem Streichen der Schichten und der Kettebemerkt; beyde sind nach Ost-Nord - Ost. In demErzgebirge und Pdesengcbirg.e haben die Hrn. vonBuch, Raumer, Ström *) u. s. w. dieselbe Tliat-sachc und dasselbe Streichen beobachtet. In dem.Iura ist das Streichen der Schichten sowohl als derKette nach INord-iNord-Ost. Es scheint, dais sel-biges in den Gebirgen Norwegens nach Nordenu. s. w. ist. Mit einem Wort, alle diese Thalsa-chen stellen fast den Grundsatz fest: dafs das
Streichen der Schichten mit dem Streichen der Ket-ten parallel -ist ♦
Allein würde es hier nicht noch eine allgemei-nere Regel, besonders für die Ergebirge, geben?Beobachtungen in den Alpen, iu den Gegendenvon Genua, am Fichtelbergc, in der Cordillerc vonVenezuela., u. s. w. ^leiteten Ilrn. von Humboldtvor melirern lahren als eine ziemlich allgemeineTliatsache anzusehen, dafs das Haupt - Streichender Schichtung einen Winkel von ohngeführ 5a°mit dem Meridian machte. Ob sich nun schonAusnahmen zeigen, wie, zum Beispiel, eine solcheUr. von Humboldt selbst im Mexicanischen bestä-
i) Leonluu'u’s Taschenbuch u, s, w. 1814.