Druckschrift 
1 (1821)
Seite
323
Einzelbild herunterladen
 

Streichen, selbst in den eben erwähnten Kohlen-'gebirgon, tüii einer sehr bemerkenswerthen Ilegel-inäfsigkcit. Die Beobachtung der Geognosteu sindin dieser Hinsicht beyuahe übereinstimmend.

Die erste Beobachtung ist sowohl wegen ihrerAngabe, als ihres Umfanges und die umständlicheAr:, womit sie gemacht und bekannt worden, die-jenige, durch welche Hr. Palassou uns berichtethat, dafs in den Pyrenäen alle Schichten, ohnge-achlct des Unterschiedes in ihrer Beschaffenheitund in ihrem Fallen, von West-Nord-West nachOst-Süd - Ost strichen, welches Streichen auckdas der Kette ist *). Dietrich, la Peyrousc, Ra-mend, Charpentier, haben die Richtigkeit dieserThatsache anerkannt; und seit den 8 Iahren, dieich diese Gebirge durchwandere, bin ich davon'täglich überrascht worden. In den Schweizer-AI-'peil haben Saussure, Fischer, Grüner, Ebel allegefunden, dafs die Haupt - Fläche der Schichtenvon West-Süd-West nach Ost-Nord-Ost gerich-tet und also mit dem Streichen der Kette parallelwar: dann sogtu*, als Saussure, welcher in eilte fastvollkommene Zweifelsucht verfiel, nichts beständi-ges weiter, als ihre Abweichung sähe, Leschlofs seinWerk mit den Worten:Man wird jedoch bemer-ken, dafs im Allgemeinen die Flächen der Schich-ten, dem Streichen der verlängerten Gebirgsrücken,folgen. (Sauss. §. 25o2). ' '

Ich habe dieselbe Thatsache durch ein«Menge umständlicher Beobachtungen an der süd-lichen Gränze der grofsen Alpen, im nördlichen.Piemont bestätigt gefunden. Uebrigeus mufis

j) Essai sur la mineralogie des Monts-Pyreijses, 1731,

X