«) Von dem Para 1.1 elisums zwischender Schichtung zweyer auf -einanderfolgenden Forinationen.
Bestimmung des Pacallelismus.
§. 127. Wir linhcn so eben gesellen, dafs ineiner Formation die Fugen zwischen ihren ver-schiedenen Schichten , so wie die Schicht ungs-Klüfte von jeder derselben -parallel und sie es folg-lich auch mit der Auflagerungs - Fläche der For-mation wären. Ich habe zahlreiche Beyspiele die-ses Parallelismus gesehen, und keine Thatsaehc be-merkt , welche entgegen wäre: dies würde der Fallseyn, wenn eine immer noch in ihrer ursprüng-lichen Lage befindliche Gcbirgs - Masse eine gegendie Fläche, auf welcher sie ruhet, senkrechte oderschiefe Schichtung hätte.
Wenn solche Thalsachen bestehen, so sind sienoch nicht mit solchen nähern Umständen zu mei-ner Kenntnifs gekommen, dafs sie geeignet wären,sie aufser Zweifel zu setzen. Wenn man daher be-stimmen will, ob die Schichtung einer Formationmit der Schichtung der darunter liegenden Forma-tion parallel ist, so reicht es bin, zu bestätigen,ob letztere mit der Absonderungs-Fläche zwischenbeyden Formationen parallel ist oder nicht.
Eine solche Bestimmung, welche im Allgemei-nen ziemlich schwer ist, mufs mit viel Sorgfalt ge-macht werden. Es reicht nicht hin, eine Fuge oderKluft von der Seite zu besehen, man mufs sieauch im Profil beobachten: nur durch Beobach-
tung zweyer auf einer Ebene sicli kreuzenden Li-nien kann man ihre Lage bestimmen.