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1 (1821)
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Wenn die Grystallisat Ions -Kraft sehr wirksam,wie in den anfserorrlentlieh kryslollinisohen Gebir-gen wäre, so könnte es möglich scyn , dafs sie derAbsonderung der Blätter, und folglich auch dem ge-schichteten Ansehen, ein llindernifs entgegen setz-ten, wie solches die Ilrn. von Buch und von Hum-boldt bemerken.

Es würden also der reine körnige Kalkstein,der Granit u. s. w. in Folge ihrer Beschaffenheitund der Umstände ihrer Cryslallisation sich nichtgeschichtet darstellen, während die Schiefer, dieGneise u. s, w. sich so zeigen.

Ich bemerke bey diesem Umstande, dafs dieGcgcmvart des Glimmers in den Gesteinen einengroben Eiullufs in ihre Schichtung , so wie in ihreschiefrige Textur zu haben scheint. Wenn derGranit Glimmer aufnimmt, so geht, er in Gneisüber und wird geschichtet. Wenn dieses Mineralsich in geringer Menge in die Kalkstein- oderOuarz - Schichten mischt, so giebt es ihnen ein Be-streben nach Schichtung, und macht sie sogar ge-schichtet, wenn es sich in ansehnlicher Menge da-rin befindet. Ich habe oft Massen dieser Gesteinegesehen, w'elche keine Spur von Absonderung inden reinen Theilen darstellten, sich aber da, woman Glimmer sähe, in Platten theilten: der Glim-mer w'ar darin in Schüppchen, welche flach in denEugen der Blätter lagen, und bisweilen befand er-sieh in so geringer Menge darin, dafs die Schüpp-chen, weit entfernt, ein zusammenhängendes Ganzezu bilden, ziemlich aus einander lagen: ihre Rich-tung (Streichen), in einer einzigen Lage, zeigtenicht weniger die Richtung der Lagen an.