gesäuertes Eisen enthalten, Bedeckt sehen, so wieich es zu Planaval in dem Jlcrzogthum Aosta ge-sehen holte, so wird es auch klar scyn, dafs dieseSchichten allmählige ALsiitze oder Niederschlägesind. Allein woher rührt cs, dnfs die Kalkstein-Schicht nicht geschichtet ist, so wie die Chlorit-schiefer-Schicht? Ist die eine nur ein einziger aufeinmal bewirkter Absatz oder Niederschlag? und.die andere eine Reihe von durch allmähligen Nie-derschlag der Chloritthcilchcn gebildeter Absätze?Dies ist nicht wahrscheinlich, und man ist genü-thigt, in der Schichtung des Schiefers eine vonseiner Beschaffenheit abhängende Wirkung zu er-kennen, Die Blätter der Schiefer rühren nicht vonallmähligen Niederschlägen her: dies ist klar: wennman in einer Gneis - Schicht einen grofsen Tur-malin - Crystall verschiedene Blätter verdrehen und■wohl gar durchschneiden siebet, und wenn man ineinem Glimmerschiefer einen grofsen Quarz - Kno-ten, um welchen sich die GJimmerblättchen biegen,siebet, so ist klar, dafs dieser Crystall und diesei\] asse sich nicht so, w r ie ein Alaun - Octaederjn einem Crystallhehälter durch allmähligcs Ansez-zen von Theilchen, welche sieh in der in dem Ge-fäfs enthaltenen Auflösung niederscldagcn, gebil-det hat 5 sic haben sich offenbar auf dieselbe Artgebildet, als die oben beschriebene Entstehung derCryställe in den porphyrariigen Gesteinen. (§. io4.)w oraus man schliefst, dafs die Masse oder Schichtiin Zustande der Weichheit in einer Zeit, wenig-stens auf einem grofsen Theile, ahgesetzt w'orden,und indem sie durch Grystalüsalion in den festenZustand überging, die schiefrige Textur und folglichauch die mit selbiger in enger Verbindung stehen-de, Schichtung annahm.
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1 (1821)
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280
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