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1 (1821)
Seite
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Nach dem. was wir so ehen gesagt haben, wirddie Schichtung wenigstens in einer grofsen Anzahlvon Gesteinen, nur eine von ihrer Beschaffenheitabhangende Wirkung seyn, und nicht von der Artherrühren, auf welche das Gestein entstehen, oderabgesetzt werden konnte; gewifs ist der Granit ebenso, wie der ihm zunächst liegende : Gneis, in wel-chen er übergeht, gebildet und abgesetzt worden.Hier würden wir anderer Meinung als Werner seyn,welcher in der Schichtung blos eine Wirkung derAufeinanderfolge von besondern Absätzen sähe; je-de Lage war in seinen Augen ein besonderer Ab-satz.

&) säulenförmige (prismatische) Ab*sonderung.

Wenn Klüfte, die anders als die Schichtungs-Klüfte sind, die Gebirge in einer beständigen, mitverschiedenen Flächen parallelen, Richtung durch-sclmeidcn, so theilen sie selbige in fast immer pris-matische Vielecke-, meistens von beinahe rechtecki-ger Gestalt, bisweilen in gewöhnliche Prismen ; ih-re Höhe ist in gewissen Fällen so gering, dafs dar-aus Platten entstehen.

Becliteckigte Absonderung.

§. n 5. Die Abtheilung in rechteckige (recht-winklichc) Massen, oder um sich genauer auszu-drücken, in rechtwinkliche Parallelopipeda, ist ziem-lich gemein in den Flötzgebirgen mit söhligenSchichten, sie ist durch Klüfte entstanden, die nachzv r ey Richtungen gehen, unter sich senkrecht .und.zugleich auch auf die Schichtungs - Klüfte senk-recht sind.