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Beobachtung über die Di Sachen der Schich-tung»
§. lli. Was ist mm die Ursache der Schicli-tung der Gebirge und der verschiedenen Umstän-de, die sie darstclltY Ich glaube, dafs wir nochnicht im Stande sind, diese Frage auf eine allge-meine und bestimmte Art zu beantworten.
Wenn wir den Durchschnitt eines unsrer letz-ten Elölzgcbirgc, so wie die in den Umgegendenvon Paris, untersuchen; wenn wir selbige ausKalk-Gips-Mergel-und Thon - Schichten, die ver-schiedentlich mit einander abwechscln, zusammen-gesetzt, von allgemein ebener Gestalt, mit boybc-haltener ziemlieh gleichen Mächtigkeit, sich söhligin grofsc Entfernungen erstrecken sehen, fo ist esunmöglich, nicht wahrzunehmen, dafs alle jeneSchichten nach und nach über einander geordneteAbsätze sind; und nichts natürlicher und leichterzu erklären ist, als die Fugen oder Klüfte, welchediese verschiedenen Schichten absondern.
Wenn wir ferner in einem Steinkohlen - Ge-birge die Schichten von Kohle, Sandstein undSeliiefcrthon alle Unebenheiten und Lmrisse desKassius, welcher sie enthält, folgen, fallen und stei-gen sehen, je nachdem der Grund dieses Bassinsfällt mul steigt, so ist es unmöglichen ihnen nichtallmählige Absätze, welche sich über einander gebil-det und gelagert haben, zu erkennen. Nichts alsdie Schichtung dieser Gebirge im Grofsen, und dieUmstände, welche sie darstellt, ist leichter zu be-greifen und zu erklären. Wenn wir zur eigentli-chen Schichtung, der Schichtung der Schichtenseihst übergehen, indem wir zum Beyspicl. eineThoiischieln in Lagen getheilt untersuchen, welche