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weniger dicke und mehr oder weniger von demumgebenden Gemenge getrennte, kugelicbe Massen,wie in den f r arioliten , liorvorgebraehl. Wir wer-den Beyspielc von diesen verschiedenen Fallen se-hen, wenn wir von den Porphyren und den Lavenhandeln.

Mandelsteinartigo Strnctur.

§. io5. Die Gesteine von mandelsteinartigerStrnctur stellen nicht mehr, wie die Porphyre oderYariolite, in einer Haupt-Masse, mehr oder we-niger vollkommene, zu einer Zeit gebildete Cry-slalle, sondern nur Kerne, Knoten oder Drusendar, welche meistens sphärisch, aber oft auch läng-lich, krumm, obschon immer an der Oberflächeabgerundet sind. Sie haben sich wahrscheinlich inFolge von lange Zeit wiederholten Infiltrationen inHöhlen von gleicher Gestalt, welche mitten in demGestein nach seinem Ucbeignnge in den festenZustand vorhanden waren, gebildet: sie'sind alsovon einer spätem Formation, als die Masse.

Auf folgende Art kann man diese Bildungs-Weise begreifen. Während das Gestein noch weichoder flüssig war, es mag nun diese Flüssigkeit wäs-serig oder feurig gewesen seyn, werden sich einigeGasarten gebildet haben, deren in der Masse, inFolge ihrer Zähheit, zuriickgehaltene Blasen, baldsphärische, bald längliche oder gekrümmte undstets runde und glatte Wfiinde darstellende Höhlengebildet haben -werden. Die Gewässer, welchedurch mehrere mineralische Massen hindurch drin-gen und sickern, werden auch in diese Gesteine«itigedrungen seyn; sie werden einige Substanzen,die sic entweder unmittelbar, oder mit Hülfe eines