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1 (1821)
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Meilen weit im Meere sähe, und welcher als Leucht-thurm diente, gänzlich niilten unter einer heftigenEruption; an seiner Stelle ist jetzt ein See 1 ) : einähnliches im Jahre 1 586 erfolgtes Entsinken ko-stete loooo Seelen das Lehen 2 ). Wir verdankendem Hrn. von Humboldt die Kenntnifs verschie-dener Thatsachen von derselben Art, in Bezugauf die vulcanischen Gebirge in America: wir ha-ben (§. 67) den Carguairazo im Jahre 1698 einstiir-zcn und die benachbarten Gegenden mit Schlammüberschwemmen sehen: eine alte Sage will, dafsder \ulcan des Altar de los Gollanes in Peru, des-sen Höhe, wie man sagt, die Höhe des Chimbo-rasso übertraf, nach achtjährigen beständigen Erup-tionen einsank; und seine Pies stellen jetzt nichtsweiter, als Spuren der Zerstörung dar. I11 den vonden verlöschtenVulcanen eingenommenen Gebir-gen siebt man Spuren von Senkungen, und be-sonders Seen, von denen man vermulhet, dafs siean der ehemaligen Steile der Krater oder der vul-canischeu Berge sind: so ist, zmn Beyspiel, derLachersee, bey der Abtei dieses Namens, einigeMeilen von Andernach: so ist auch der kleine voll-kommen zirkelrunde Paven-See in Auvergne.

Aufser den vulcanischen Gebirgen haben wirverschiedene Arten von Gebirgen, vorzüglich Gypsund Kalk - Gebirge, welche grol'se Höhlungen ent-halten; und es ist sehr natürlich, zu glauben, dafsdie Stöfse bey den Erdbeben, wenn sie stark sind,den Bruch und Einsturz der darüber befindlichenMassen verursachen können.

j ) Ordi naive Histoire naturelle des volc.ins, cli. 22.

2) Ebel. Ueber den Bau der Erde, 21' Band S. 282,