sen sind. Die ganze 'lasse des Aetua, von seinenLaven und A.uswiirfen, ist aus unterirdischen Ge-genden, unter und neben dem Aetna, hervorgegan-gen: sic mufs da eine ungeheure Leere gelassen
haben und der Berg schwebt gleichsam wie übereinem Abgrunde5 derselbe Fall wird auch mit demBoden einer grofsen Anzahl vulcaniscbcr Gegenden,zum Beyspiel, des Bodens von Quito seyn, wo ITr.von Humboldt bisweilen verleitet wurde, nur eineneinzigen ungeheuren Vulcan zu sehen, wovon derCotopaxi, der Pichincha u. s. w. die verschiedenenMündungen wären. Wenn die Stöfse heym Erd-beben stark genug sind, um die, entweder ältesten,oder durch den Zusammcnüufs der Laven gebilde-ten Gewölbe zu zerreifseu, oder die noch beste-henden Pfeiler zu brcclien, so fallen diese Bergeund Gebirgs-Massen in die Schlünde zurück, ausdenen sie hervorgegangen waren. So wurde Leydem Erdbeben zu Jamaica im. Jahre 1692 der höch-ste Berg der Insel verschlungen, und durch einenSee ersetzt J ): so versank, durch ein Erdbeben inIsland ein beträchtlich hoher Berg in einer Nacht,und eiix sehr tiefer See nahm seine Stelle ein 3 ):so ging den 11. August 1772 der gröbste, mehr alsdrey Meilen (nach andern Autoren, 4 o Meilen) imUmkreise haltende Vulcan in Java, nach einer kur-zen und heftigen Eruption, unter und zog vierzigDörfer und zweytausend Einwohner mit sich hin-ab 3 ); so verschwand im Jahre 1608 der Vulcandes Pic auf den mclukkischen Inseln, den man 5 o
3) Bertrand, sur les tremblementä de terre,2) BntTon, Suppl. in /jto toiu. Ier pag. 387»g) Ibidem, p. 589.