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1 (1821)
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wieder ein Gewitter das Thal um ein oder zweyFufs crweiLern.

Wir bemerken noch, dafs die Wirkungen derAuflösung auf die senkrechten oder sehr geneigtenWände eines Thaies, Ley übrigens gleichen Um-ständen, gröfscr scyn müssen, als auf eine horizon-tale Fläche: hier hält die Schwere der getrenntenThcile noch an Ort und Stelle zurück; die Finde,welche sie bilden, verdickt sich beständig, undbald schützt sie im Ganzen und theilweise den dar-unter befindlichen Felsen: an den Thalwänden imGegentheil stürzt die Schwere die Theilchen, sobaldsie sich getrennt haben, hinab; und es zeigt sieheine fortwährend zu der zerstörenden Wirkung derAtmosphäre erneuerte Fläche. Da das Wasser aufeiner horizontalen Fläche fast keine Geschwindig-keit hat, so wird cs schwerlich die Produete derAuflösung mit forlreifsen können; auf den geneig-ten Flächen ziehet sie selbige mit Leichtigkeit fort.'

Man wird den Strömen in hohen Thäleru dieKraft nicht streitig machen, die Prcducle der Auf-lösung fortzuführen. An verschiedenen Orten siehtman sie auf blofseu Felsen fliefsen; und doch kannman nicht zweifeln, dafs die auf die anliegendenGebirge fallenden Regen und Platzregen ihnen einegrofse Menge Steine, Sand, Erde und Leimen Zu-fuhren.

Diejenigen dieser Substanzen, welche der Stromnicht mit forlreifst, oder vielmehr diejenigen, wel-che nicht in dessen Bette fallen, häufen sich amuntersten Ende der Thalwände an, und. bilden dortnatürlich eine Böschung. Durch diese Bekleidungwird der unterste Thcil der Wände tlicils vor derAuflösung, theils vor den Ursachen geschützt, wel-che die Einstürze bewirken; so juufs sich also das