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1 (1821)
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Die Tliatsaclien Leweisen auch ganz offenbar,was die Auflösung der Gesteine zur Erweiterungder Thäler bcyzutragen vermag. Wie oft trat ichnicht, als ich auf den Granitgehirgen in Schlesien,der Auvergne, den Sevennen, den östlichen Pyrenäenging u. s. w. gleichsam in einen Kies - Haufen. Eineinziger starker Gewitterregen wird hingereicht ha-ben, diese also aufgelöfstc Rinde bis auf ein undzwcy Fufs tief aufzuheben und sic mit in den Strom7.u ziehen, welcher sie hernach auiscrhalb des Tha-ies bringen wird. Die Auflösung wird bald dasvon neuem entblöfste Gestein durchdringen; siewird bald eine neue Rinde ablösen; und vielleicht,nach zwanzig, dreyfsig oder fünfzig Jahren wird

weiche Masse, keine lockere Erde wird fiat. Die Kräfte,welche den Zustand der Erd - Oberfläche zu erhalten unddie, welche ihn zu verändern suchen, sind nie imGleichgewicht; letztere sind die mächtigsten; sie sindleiendige Kräfte ; die andern sind gleichsam todte Kräf-te ; dieses Gesetz der Umwandlung ist eins von denen,welche keine Ausnahme gestatten: die Elemente aller

Körper waren unzusammenhängend und getrennt; siewerden alle in denselben Zustand zurückkehren: so istdie unveränderliche Ordnung der Natur.

Man wird der Wirklichkeit dieses Ganges nichtihre Langsamkeit, welche sie in den Augen der Men-schen so unmerklieh macht, entgegen setzen können.Das, was davon unsere Beobachtungen bestätigen kön-nen, ist nur eine im Vergleich mit dem Ganzen ver-schwindende Gröfse, es ist nur die augenblickliche Zu-nahme einer unermeßlichen Iteihe, welche keine andernGlänzen, als das Daseyn der Welt hat. Die Zeit inte -grirt dieses unendlich kleine Elements sie fummirt dioGlieder dieser Reihe, und die Giölse des Resultatssetzt unsere Einbildungskraft in Verwunderung. II.lustratioas of the Huuonian llieoiy, §§, 1x4 et 115,