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1 (1821)
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von Rom. Wenn auf dem Boden Pflanzen, Krau-ter u. s. w. stunden, so würde der Absatz dieseSubstanzen einhüllen; und wenn sie sieb sodannauiiöfsten und zerstörten, so würde die steinigteMasse porös und gleichsam wurmstichig seyn; diesist der Kalktuff. Wir werden in der Folge diesesWerkes t on jenen zwey Bildungsarien reden.

Die Bilanzen und Figuren von Tliiercn, welcheman in Quellen taucht, die viel KohlensaucrstolFenthalten, werden bald mit einer Kruste überdeckt,die ihnen das Ansehen einer versteinerten Pllanzeoder eines dergleichen Thieres giebt. Man hat vondieser Eigenheit an einigen Orten, hauptsächlich inden Bädern von St. Philipp in Toscana Gebrauchgemacht, man setzt dort Modelle zu Medaillons,Basreliefs, Vasen, Statuen der Wirkung der Gewäs-ser ans, und nach einigen Monaten sind sie mit.dem schönsten und weifseslen talkartigen Alabasterüberzogen 1 ).

Ich führe als letzLes Bcyspiel talkartiger Bil-dungen noch die Erbsensteine (pisolilhes) oderSchrotsteine (dragecs) von Tivoli an, welche sichin den Gewässern jener Biidcr und verschiedeneranderer Orte bilden. Diese Pisolithe sind, wie manweifs, durch die Vereinigung kleiner Kugeln vonkohlensauren Kalke gebildete Massen, mit concen-trischen Schichten, die in ihrem Milteipuucle einSandkorn oder einen andern fremden Körper haben.Werner, als Zeuge ihrer Bildung in den Carlsba-der G ewässern in Böhmen, berichtet: dafs der Spru-del der Quelle ein Spiel der Sandkörner in deniWasser verursachtj während dieser Bewegung he-

il Journal <le physique Tom. 7,