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Wenn, zum Beyspiel, der Boden aus Granit bestellt, so■wird der Fcldspath durch Zersetzung sicli in eine Erdeverwandeln, welche die Gewässer in Schlammgestaltin eine grofse Entfernung führen und an den Ortenniederlegen, wo die Geschwindigkeit ganz nachläfst oderaufgehört hat, wie bey einer überschwemmten Gegend;der Absatz wird da ein mehr oder weniger dickesTlionlager bilden: der Quarz, welcher der Zersez-
zung widersteht, wird von dem Strome fortgerullt;seine an den Ufern und unter sich geriebenen Körnerrunden sich ab, vermindern ihre Grofse und werdenum so weiter fortgeführt und niedergelegt, je kleinersie sind; welches eine Reihefolge von Kies und Sandbildet, der nach und nach immer feiner wird und sichendlich mit dem Thone vermischt. Die Glimmerstrei-fen zerbrechen und bringen jene kleinen Schüppchen undglimmrige Puncto hervor, die mau im Sande und Tho-jie findet. Wenn der Boden, welcher die Aufschwem-mungen hergegeben, aus Schiefer bestände, so würdendie Lager mehr leimig als sandig seyn; und wenn erviel Kalk enthielte, so würden die abgeriebenen Tlieil-clien dieser Substanz, wenn sie sich mit den Substan-zen anderer Gesteine vermischten, zur Bildung voii Mer-gel Anlafs geben.
Da die Gewässer zu verschiedenen Malen aufdenselben Boden gekommen sind und niclit immerdieselben Substanzen mit sieb führen, so haben sieoft verschiedene Lager übereinander gehäuft; daherrührt jener Wechsel von Kies, Thon und Sand-bänken u, s. w., die man in den durch die Auf-schwemmungen der Flüsse gebildeten Gegendenfindet.
Der Boden von Egypten hat Sandlager oderAdern, mitten in dem von dem INil ahgesetztenLeimen. Ferner, wenn die Gewässer wieder aufeine ihrer vorherigen Ablagerungen kommen undeine gewisse Geschwindigkeit haben, so nehmen sie(inen Theil wieder mit fort; und da sie sich der