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1 (1821)
Seite
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Anmerkung des llchers. Ob der Hr. Verfasser mit der Leh-: t'hcn Lehrt) der Situation^ - Zeichnung, wovon zu

Ende vorigen Jahres die gte Atillage bey Arnold in J)roj«den erschien, bekannt ist, lifst sich aus obigen Bernei-ktir.gen nicht genau abnehmen. Dem sey nun aber, wleiihm wolle, die Anwendung dieser Lehre bey Entwertungpetrographisclier oder prognostischer Charten, die ohne-dies nicht grofse .Erd - Theile umfassen, durfte wegen ihrerVorzüge vor allen andern von groXsem Nutzen. seyn, wiöbesonders ein vorzüglicher Geognost: von Raumer; in sei-nen geognostischen Fragmenten davgethaa hat»

Z w e y t e r A b s c h n i t t.

Von den Unebenheiten des Meer»grundes.

Allgemeine Beobachtungen.

§. 55. Der Grund oder das Bette des Meeresist nur die Fortsetzung der Oberllaclie der Conti-nente unter dem Niveau der Gewässer; da derselbevon gleicher Beschaffenheit als jene Oberfläche ist,so mufs er auch ähnliche Unebenheiten haben.Allein da der Meeres - Grund vor uusern Augenverborgen ist und wir nur durch Sonden oder dieFelsen und Bänke, welche sich über das "Wassererheben, von seinen Formen urtheilen, so könnenunsere Kenntnisse in dieser Hinsicht nur sehr un-vollkommen seyn: sie können sich auch nur aut*

Theile von geringer Tiefe erstrecken, denn dieSonde hat noch nicht mehr als zweytausend MetresTiefe erreicht. Nach dem, was wir in den vorher-gehenden Abtheilungen gesagt haben, kann man.schliefsen, dafs die Unebenheiten um so wenigerzahlreich sind, je weniger die Gegend, wo sie an-»