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leitung dieser Alt gemacht worden, nur einen falschenBegriff vom Boden und seinen Unebenheiten geben; die-se sind zu wenig Kegeln unlerworfen und letziere hän-gen selbst von zu viel Ausnahmen ab, als dafs ihreKeuntnifs je anders als durch unmittelbare Beobachtungerlangt werden könnte.
Ich bemerke, dafs die geographischen Charten nacheinem MaaTsstabe von weniger als ssÄös; jene Uneben-heiten nicht mit Genauigkeit darstellen können ; die Ge-birge, welche man darauf angiebt, .zeigen nur an, dafssolche Unebenheiten dasind ; allein sie lassen nicht die■wahre Lage und Verzweigung ihrer Theile erkennen.Kiese Xenntnifs läfst sich nur durch Charten geben,die nach einem gröfsern Maafsstabe entworfen worden,das heifst: durch topographische Charten. Zu dem Endemüssen sie genau die Gebirgs - Joche, Hügel und Ge-hänge mit allen ihren Verzweigungen darstellen.
Abhänge von Entfernung zn Entfernung auf jene Jochesowohl, als auf die Zwischen - Thalwege und hervor-springenden Puncte der Gegend gesetzt, weiden die ab-solute Höhe erkennen lassen. Es giebt allerdings einschicklicheres Mittel, die Gestalt einer Gegend auf ei-ner blofseu Ebene darzustellen und deren Umrisse und.Erhabenheit auszudrücken; dies geschiehet, indem manden Entwurf der Durchschnittspuncle dieser Gegenddurch eine Reihe horizontaler und gl eich weiter Ebenenvon einer, zehn oder höchstens fünfzig Metres Ent-fernung von einander, nach der Gröfse des Maafsstabesdes Plans und dem Gegenstände angemessen, zu: wel-chem man ihn bestimmt, zeichnet. Allein so vollkom-men auch diese Art ist, so kann sie, da sie viel Zeitund Arbeit erfordert, doch nur für Gegenden von einermäfsigen Ausdehnung und für einen besonders nützli-chen Gegenstand, wie z. B. bey Anlegung eines Canal»gebraucht werden: allain für eine grofse Gegend mit
blofsen Annäherungen oder mit Hülfe einiger von Weitszu Weite aufgenommener Stücken, von jener MethodeGebrauch zu machen, hiefse die wissenschaftliche An-stalt und den Schein der Genauigkeit dazu anwenden 1den Irrthümern zu opfern oder selbige zu beglaubigen;wodurch den Fortschritten unserer Kenntnisse mehr ge-schadet als genützt würde.