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10 .)

Flufsgrund gegen ihre Mitte. Diese Ebenen, dieseThäler der Ebenen, wenn man sich so ausdrückcnkann, sind gewöhnlich die fruchtbarsten und be-völkertsten des Landes: auf ihrem Boden haupt-sächlich werden Städte und Dörfer errichtet.

In den Thälern oder Pässen der Ströme lau-fen die Thäler der Flüsse aus; an diese scliliefsensich die kleinen Thäler (Gründe) der Bäche an;die steilen Ufer von beyden bilden Ausschnitte inGestalt von Schluchten, welche sich in die Ebeneoft verzweigend verlieren. Wenn diese verschiede-nen Aushöhlungen (Thäler, Gründe, Schluchten),sich vermehren, so zerschneiden sie den Boden,machen ihn ungleich, warzenförmig und zuletztziemlich oft zu einem Hügellande, so wie man esin den Umgebungen von Paris siebet.

Hoch-Ebenen. Platte n (Plateaux)

§. 35 . Die eigentlichen Ebenen gehören mei-stens nur zu den niedrigen Gegenden (Niederun-gen) unsrer festen Länder, die wenigen, welcheman in den Hochlanden antrilft, sind gewissermaas-sen nur breite Thäler, so wie z. B. in Baiern. Je-doch haben wir (§. 21 und 27) gesehen, dafs manauf sehr grofsen Höhen, auf dem Joche hoher Ge-ld' rgs-Ketten sogar, grofse ebene und horizontaleFlächen findet, dies sind, streng genommen, aller-dings Ebenen; allein, um mehr Genauigkeit in dieSprache zu bringen, bezeichnet man sie mit demNamen Platten (Plateaux) und läfst den Namen:Ebenen, den am Fufse der Ketten oder in gerin-ger Höhe gelegenen Gegenden.

Die Gewässer, welche diese Gegenden durch-scliueidcn, erzeugen, sie zerstückelnd, nur Anhöhen,