Druckschrift 
1 (1821)
Seite
102
Einzelbild herunterladen
 

1 O ?J

Gruppen. als Kellen bilden, welche oft Bäume vo»einer beträchtlichen Ausdehnung umfassen.

'Vorzüglich ist dies mit den niedrigen Ili'igeliider FaH: ihre Gruppe» erstrecken sich fast ehen

so sehr in die Breite, als Länge: inan sichet darannichts Beständiges in der'BichHing: cs findet daheykein allgemeines Joel) Statt; es ist gleichsam nureine warzenförmige Ohcrlläche: es sind die letzten.Wellen-Formen eines gehirgigten Landes, mit wel-chen sich selbiges in die Ebene verlieret.

Dritte Abtheilung. Von den Ebenen.

Gewöhnliche Ebenen.

§. 5?. Die Ebenen stellen, wenn man diesWort in einem ausgedehnten Sinne nimmt, nichtüberall eine ebene Fläche dar; einige ihrer Tlieilesind mehr oder weniger wellenförmig; und wenndiese Wellen - Formen stark sind, so bilden sieBügel und Anhöhen, die so beträchtlich sind, umdem Lande, wo sie sieh befinden, ein leicht gebir-gigtes Ansehen zu geben. Manchmal ziehen siesich in grofse Entfernungen fort, und stellen alsomitten in einem platten Lande Kämme von derLänge einiger Meilen dar, welche gewöhnlich einenTheil der Trenmuigs-Linie zwischen zwev Bassinsangränzender Flüsse ausraachen.

Ferner nehmen die Ströme und Flüsse, welchedie Ebenen durchschneiden, mehr oder wenigertiefe oder breite Belten oder Räume ein, welcheden Fortgang der Ebenen unterbrechen. Sie bil-den in ihrer Mitte gleichsam andere Ebenen voneinem etwas geringem ISiveau, als die ersten; siehaben gewöhnlich wenig Ausdehnung in die Breiteund umscLdicfscn den engen Tals des Flusses, den