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den Bassin einige Zeit vertrocknen, worauf sie vonNeuem wiederkommen. Ein solclier ist der be-rühmte Cirknitzer See in Kärnthen; drey, vier Jah-re lang bleibt er voll und die Einwohner des Lan-des fischen darinnen; sodann treten die Gewässerzurück, die Einwohner bebauen den Grund underhalten reiche Ernten, bis sie von den Gewässerndaraus verjagt und genölhigt werden, von Neuemden Unterhalt auf der Oberfläche zu suchen. Znbemerken ist, dals jene Seen sich in Kalkgebirgen be-finden und es sehr wahrscheinlich ist, dafs die Klüfteund Höhlen, welche in solchen Gebirgen sehr häu-fig sind, Veranlassung zu solchen Erscheinungen,entweder durch Verstopfung oder Oeflhung einigerihrer Gänge, auch durch Einrichtungen gegebenhaben, die, den Saugeröhren ähnlich, eine gänzli-che Ausleerung bewirken, wenn die Gewässerein gewisses Niveau erreicht haben, eine Erschei-nung, welche dann von gleicher Beschaffenheitmit der bey nachlasseuden Springbrunnen seynwürde.
Zweyte Abtheilung. Von den Hügeln.
§. 5 i. Hie Hügel unterscheiden sich haupt-sächlich von den Bergen durch ihre gci’ingcre Hö-he, welche kaum 2 oder 000 Melres über ihremFufse übersteigt.
Das, was wir über die Gebirgs - Ketten und ihrgegenseitiges Verhalten gesagt haben, ist auch aufdie Hügel - Ketten anzuwenden: wir bemerken je-doch, dafs diese weniger regelmäfsig und viel we-niger ausgezeichnet, als jene, sind: ihre Richtungbehält nicht dieselbe Beständigkeit, und im Allge-meinen kann man sagen , dafs die Hügel mehr