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fortziehet, so setzt er beständig eine trocknete Luft mitder dunstenden Oberfläche in Berührung; vielleicht übter auch noch eine mechanische Wirkung auf die Flüs-sigkeit aus. Dalton hat bemerkt, dafs, bey übrigensgleichen Umständen, die Verdunstung bey starkem Win-de , mein- als doppelt so grofs , wie bey ganz ruhigerLuft ist *)•
Rückkehr des Wassers auf die Erde.
§. i5. Das also in Dünste aufgelöfste und indie Atmosphäre verbreitete Wasser erhält sich inselbiger so lange, bis es durch Einwirkung neuerUrsachen seinen ersten Zustand wieder annimmtund sich, bald unter sichtbarer, bald unter unsicht-barer Gestalt, wie Thau niederschlägt.
Bey sichtbaren Niederschlägen verläfst derDunst den luflförmigen Zustand und fängt an klei-ne Kügelchen zu bilden, welche die meisten Phy-siker mit Saussure als Dunsthiäscheu ausehen, dieinwendig hohl sind.
ln diesem Zustande erhalten sie sich in derAtmosphäre, indem sie den Ort einnehrnen, der ih-nen ihrem Gewichte nach angewiesen ist, und bil-den Wolken. Diese Kügelchen vereinigen sich so-dann zu Wassertröpfchen, welche, da sic schwerer,als die Luft sind, ihrer Grüfse nach, in Gestalt
3) Die Dicke des Wasser - Streifens, welcher sich in einergeringen Hübe über dem Meere bey ruhigem Wetter ineiner Stunde und bey bestimmtem Thermometer - und Hy-grometer-Stande verdunstet, ist durch die Formel
0,03; Metr. f ( 1 — n), gegeben, wo f die dem Ther-mometer-Grade entsprechende elastische ICrafL, und n diedem Hygrometer - Grade entsprechende Zahl in der vcuHm. Gay - Lussac entworfenen und S, angeführten Ta.helle ist,