ten bey eiiici' geringem Ilitze 1 * 3 ) uiul zerstreuen siciischneller. Saussurc hat durch verschiedene zu Genf undauf dem Ccd du Girant in einer Höhe von 5.456 Metresangestellie Versuche gefunden: dafs, wenn der Druckder Atmosphäre, oder die ihn darstellenden Barometer-höhen in dem Verhältnifs, wie 7353 zu 507 sind, undalles übrige auf gleiche Umstande zurückgeführt wor-den, die verdunsteten Wassermengen sich, wie 84 zu 57verhalten. Uebrigens geben diese Versuche unter sichnoch grofse Abweichungen und ihr Resultat konntenicht allgemein angenommen werden.
g) Von der Trockenheit der umgebendenLuft. Je trockner die Luft ist, desto schneller wirddie Verdunstung von Statten gehen: sie wird dem Un-terschiede zwischen der Wassermenge, welche dieseLuft enthalten kann und der, die sie wirklich schon ent-hält, proportional seyn. Sie wird also Null seyn,wenn die Luft ganz gesättigt ist; sie wird halb soschnell, als in einer trocknen Mitte, erfolgen, wenn dieLuft schon die Hälfte des Dunstes enthält, dessen siozulässig ist. Die, schon in der auf der Oberfläche dergrofsen Wasser-Massen ruhenden Luft, enthaltene Feuch-tigkeit bewirtet auf offenem Meere eine geringere Aus-dünstung, als auf dem festen Lande und sogar in derNähe der Küsten; und aus dieser Ursache ist die Ver-dunstung unter dem Aequator in der Mitte des Oceansnicht so beträchtlich, als man in Rücksicht der geogra-phischen Breite glauben sollte. Einige Beobachtungendes Hrn. v, Humboldt haben im ioten Grade der Breitekeine viel gröfsere Verdunstung als im /josteu gegeben,obschon im erstem Orte die Wärme 26° und im letz-tem nur 15 0 war.
4) Von der Bewegung der Atmosphäre, Daein Luftzug den Dunst, so wie er sich bildet, mit
1) Nach den Versuchen von Deine und Saussiirc, ist derGrad der Siedehitze des Wassers, bey einem durch It
dargestellten und im Brucluheil eines IVIelie aiisgedriick-ten Barometer - Stande, nach dem hundeniheiligen Ther-mometer, durch folgenden Ausdruck, gegeben:
6i , a logarilhiue H -f- 107, 3.