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fo» Von dem Wasser in der Atmo-s p h ä r e.
Ucbergang des Wassers in die Atmo-sphäre. Ausdünstung.
§. i4. Die Oberfläche der Meer- und der aufder Erdoberfläche befindlichen Gewässer giebt derauflösenden Wirkung der Wärme nach und löfstsich beständig in Dünste auf, die in die Atmosphä-re steigen und von derselben ein Bestandthcilwerden.
Wenn die dazwischen befindliche Luft die Bewegun-gen dieses Dunstes und sonst nicht verhinderte: sich
bis zu einem gewissen Puncte nach den Gesetzen derHydrostatik elastischer Flüssigkeiten , wie im ganzfreyen Zustande zu ordnen; so würde die Gesammt-Menge des, über einer Gegend in der Atmosphäre ent-haltenen Dunstes, durch die elastische Kraft desin der untersten Schicht der Atmosphäre enthaltenenDunstes und folglich durch das in- dieser Schicht aufge-stellte Thermometer und Hygrometer, welche diese,nur von dem Drucke oder dem Gewicht des Dunstesin den obern Schicliteu herrührende Kraft anzeigen,gegeben seyn.
i) Die elastische Kraft des'Dunstes oder das Gewicht,welches der in einem Raume enthaltene Dunst, vermö-ge seiner Elasticität tragen kann, wird in der Barotne-ter-Hölle, wenn der Raum ganz gesättigt und die Tem-peratur t ist, durch folgende Formel ausgedrückt:0,00512 Metr. x io°’° 2 797 t — o.ooooät, i) 2.
Je nachdem die Dunst -Menge in demselben Raume ab-nimmt, und diese Veränderung wird durch das Hygro-meter angezeigt, nimmt auch die elastische Kraft indemselben Verhältnisse ab. Hr. Gay-Lussac hat überdiese Abnahme eine Tabelle geliefert.