in einigen Orten hat man mit Sonden von j,' iooMetern noch nicht den Grund erreichen können;allein dergleichen Beyspiele sind selten; und wennman den sich über das Niveau des Meeres erheben-den Tlieil mit dem Meeresgründe vergleicht, soerlaubt die Analogie kaum zu glauben, dafs es Tie-fen von mehr als 4 bis 5 ooo Melrcs gebe. Hr. La-place hat übrigens bewiesen: dafs die mittlere Tiefedes Meeres nur ein geringer Bruchtlieil des Unter-schiedes der beyden Erdaxcu ist, und dieser Un-terschied ist noch nicht 21000 Melrcs I ).
Das Meeres-Niveau erhalt sich seit Jahrhun-derten in einerley Höhe, wenigstens hat es sichnicht merklich verändert. Jedoch benimmt ilnndie Ausdünstung jährlich eine Wasser-Schicht vonolingefähr einen Meter dick, welches wir bald se-hen werden: es mufs also durch Regen und Flüsseeine gleiche Menge Wasser erhalten, und am Endejbeynalie wieder so viel hinzukommen, als abgegan-gen war.
Bewegungen des Meeres.
§. 12. Die Meereswasser zeigen verschiedeneBewegungen, wovon einige allgemein, andere nurin gewissen Gegenden Vorkommen; dies sind Strö-iiiuugen .
Von den zum Theil zufälligen und schnell vor-übergehenden , durch unregelmiifsige Winde undOrcane veranlafsten, Bewegungen kann hier nichtdie Rede seyn.
Die allgemeinen Bewegungen sind:
1 ) Memoires de 1’Institut i8i8<
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