3i
nige ihrer Tlicile in einer weniger o der in ein- bes bändi-gen Richtung, und bilden also Luftströme; dies sinddie Winde; sie sind mircgehnäjsig oder regelemäfsig: letztere sind diejenigen, weiche sich au ge-wissen Orten und zu gewissen Zeiten in einer be-stimmten Richtung zeigen; wie die Passatwindc,B'lussons, die Winde zu Land und Wasser ; sie sindallen unsern Lesern bekannt, und es würde über-flüssig scyn, davon eine Erklärung zu geben. Waseinzelne sie anlangende Umstände und die Ursa-chen, welche sie hervorbringen, belrift, so gehörenselbige gänzlich in die Geographie und Physik.Wir haben ebenfalls hier nichts über die unregel-nnilsigen Winde zu sageu, und beschränken uns zubemerken: clafs ihre Geschwindigkeit schon sehr
beträchtlich ist, wenn sie in einer Secunde 10 Me-tres beträgt; aber bey Orcanen ist sie wohl 20 undsogar 5 o gewesen.
Ich bemerke hier, dafs sich in manchen Thä-lcru zu gewissen Jahreszeiten und Stunden Luftströ-me bilden, welche in Ansehung der Zeitdauer, ih-rer Richtung, und wahrscheinlich auch ihrer Ursa-chen , viel Aehnliclikeit mit den Winden zu Landund Meer haben: so erhebt sich in dem Thale vonAoste in Sommerlagen, wenn die Sonnenhitze grofsist, des Morgens gegen 9 bis 10 Uhr ein Strom,welcher in dem Thale hinauf geht, und bis gegenAbend dauert. Ich habe diese Thatsache in meinerBeschreibung dieses Thaies kennen gelehrt 1 ).
Meteoriten. (Meteorsteine).
§. 10. Die Atmosphäre stellt noch eine sehrmerkwürdige Erscheinung dar , welche wir hier
2) Journal des mines tom, £g.