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1 (1821)
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bewcifscn, dafs die Erdrinde und deren Massen,seit ihrer Bildung, beträchtliche Umwälzungen undVeränderungen erlitten haben. Sobald wir dieAufsuchung der Kräfte unternehmen, welche sol-che Wirkungen hervorbringen konnten, müssenwir unsere Aufmerksamkeit zuerst auf diejenigenrichten, welche noch jezt Einflufs auf die Gebirgs-Massen und Lager haben: nur von dem, was ge-schicliet, können wir, durch Folgerung, auf das, wasgeschehen ist, schliefsen. Bey Betrachtung derErd - Oberfläche sehen wir sie stets mit den vonallen Seiten umgebenen In ft - und nasserförmigenIliissigkciten in Berührung, und so zu sagen, einllauh derselben: wir sehen die auflösende Kraft

dieser Flüssigkeiten, die härtesten Gesteine angrei-fen und zerstören: wir sehen das Wasser, bey sei-nem beständigen Laufe auf den festen Ländern, un-aufhörlich beschäftigt, diese zu erweichen, auszu-liölen, die Theilchen, welche abgclöst sind, mitforlzuführen, die erliöheten Theile der Erdkugelauszufurchen, Hohlwege, Thäler auszugraben, undauf diese Weise ihrer Oberfläche die jetzige Geslaltzu geben. Uebrigens werden wir noch Kräfte vonanderer Art gewahr: die unterirdischen Feuer, mitden Flüssigkeiten und Dünsten, denen jene eineso schreckliche Gewalt geben: bald zersprengen siedie Erdrinde und bilden V u-1 ca ne: Ströme vonin Flufs gerat heilen Gcbirgs-Massen bedecken diebenachbarten Gegenden mit einem grofsen Teppichvon Lava, welche in der Folge ein neues Gebirgs-Lager wird; Aschemvolken und Steinhagel bringenein neues Erzeugnis hinzu; diese verschiedenen,sich um die Mündung des Vulcans anhäufendenMaterien, thürmen Berge bisweilen von beträchtli-cher Höhe auf: bald erschüttern dieselben in den