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1 (1821)
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Montblanc, weichet' Ihm alle Tage einen Gipfelzeigte, den er verschiedene Mal vergeblich angegrif-fen hatte, getrotzt glaubte, verdoppelte seine An-strengungen, und vielleicht verdanken wir nur demheftigen Verlangen, in seiner Unternehmung J ) zusiegen, die schönen Leobachtungen, welche dieserNaturforscher auf dem höchsten Berge von Europagemacht hat,

V enn nach vielen Mühseligkeiten und Ueber-windung vieler Schwierigkeiten endlich der Beob-achter auf jenen grofsen Höhen, welche eine ganzeGegend beherrschen, seine Blicke umher fuhrt, soentwickelt sich das reitzendste Schauspiel vor sei-nem Gesicht: die ganze Welt scheint unter seinen

Füfsen zu seyn; die Menschen und ihre Denkmä-ler erscheinen in ihrer ganzen Kleinheit, ich möch-te sagen in ihrem Nichts; seine Seele, die an sei-ner Erhöhung Theil nimmt, und sich über alleniedrige Leidenschaften, allen kleinlichen Eigennutz,welche unten die Menschen bewegen. erhaben fühlt,geniefst eine der sanftesten Empfindungen, deren siefähig ist.

Nur mit Bedauren entreifst er sich des liebli-chen Genusses, und oft führt ihn nur der Wunsch,einen ähnlichen dergleichen zu empfinden, auf an-

i) Biene iucepio dcsisiere victum!

Vi»'g, Acneid,, lib. I,