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gute Groschen. So habe ich sie bey einem Versuche imWinter von 1813 gefunden, bey welchem ich 221000 Pfd.Rüben verarbeiten ließ. Diese hatten 710 Verl. Thaler zuverarbeiten gekostet — einschließlich der Zinsen fürs Ve-triebskapital und des Verbrauchs der Geräthe.
Man kann also den Ankaufspreis der Rüben unddie Fabrikationskosten auf 15 Ggr. die 100 Pfund stellen,und sicher seyn, daß man sich nicht bedeutend von derWahrheit entfernt.
Was erhalt man nun aus diesen 100 Pfund Rüben?
1. 3Z bis 4 Pfund Rohzucker.
2. 3Z bis 4 Pfund Melasse.
Dieses werden die Durchschnittszahlen seyn, wenn mangroße Quantitäten verarbeitet, unter denen natürlich Rü-ben von allerhand Sorten und Culturen sind. Auch ist derGehalt der Rüben in den verschiedenen Jahren verschieden,je nachdem die Sommer naß und kalt, oder aber warm undtrocken gewesen.
Wenn mau daher obige Zahlen als Mittelzahlen an-nimmt, so ist man sicher, daß man sich nicht bedeutendvon der Wahrheit entfernt. Doch wird hierbey voraus-gesetzt, daß die Rüben ganz trocken abgepreßt werden,und die Rückstände noch einmal mit Wasser angefeuchtetund aufs neue abgepreßt werden, so daß von 100 PfundRüben nur 25 Pfund Rückstände bleiben, die als bloßePflanzenfaser so geruch- und geschmacklos sind wie einHutsilz, und die weder zu Branntewein noch zu Vieh-futter tauglich sind. — Ebenfalls wird vorausgesetzt.