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Düsseldorf 9 Rthlr. 2S Stüb., und die Düsseldorfer ha-ben für 115000 Rthlr. Weizen gegessen.
Im Jahr 180s war derMttelpreiö i5Rlhr. 43Stbr.,also 6 Rthlr. 14 Srüb. mehr, und sie hätten verhälrniß-mäßig für 190000 Rthlr. gegessen, wenn sie wie 1808im Ganzen 12128 Malter gebraucht. Allein sie habennur für 125000 Rthlr. gegessen, also nur für 10000 Rthlr.mehr als 1808, indem sie statt 12000 Malter zu essen,sich mit 8000 Malter begnügten.
Man sieht, es geht mit dem Weizen wie mit demCaffee. Als unter Napoleon das Pfund 1 Laubthlr. ko-stete, so beschwerten sich die Frauen nicht wenig über denKaiser und sein Continentalsystem. Als einige Jahre spä-ter der Kaiser und sein Continentalsystem gefallen war,und der Caffee nur 1 Gulden kostete, so sagten die Frauen:Der Unterschied scy doch so groß nicht, man habe sichdamals beholfen, und doch im Ganzen in der Haushal-tung nicht mehr an Caffee verbraucht als jetzt.
Mit dem Brode verhält es sich aber anders als mirdem Weißbrod. In thcuren Jahren wird auch hierin ge-spart, aber nicht so viel. Im Jahr 1808, wo bas Korn7 Rthlr. 12 Stüb. kostete, verbrauchte , Düsseldorf 17700Malter, so 127490 Rthlr. kosteten. Im Jahre 1805,als das Korn 11 Rthlr. 2 Stüb. kostete, verbrauchte es15000 Malter, so 165500 Rthlr. kosteten. Die Stadtverbrauchte nun zwar 2700 Malter weniger, gab aberdoch 38000 Rthlr. für ihre Brvdconsumtiou mehr aus.
Vey allen Mahlsteuern ist man von der Ansicht aus-gegangen: daß das Essen bey den meisten Menschen einLnrusartikel ist, nämlich in der Weise, baß sie zu ihrem