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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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von welchen jedes im Durchschnitt doch wohl jährlich für20 bis 25 Thaler Hafer frißt.

Wenn man die Zahlen der Berliner Consumtion zumGrunde legte, so würde man bey gleichen Fruchtpreisenwahrscheinlich noch ein etwas größeres Kapital finden.

Jede Mahlsieuer muß daher große Summen tragen,eben weil sie ein so großes Kapital trifft. Die Mahl-stener, so Johann Wilhelm durch das Edikt vom 5. April1700 in den Herzogthümern Berg und Jülich einführte,und die ungefähr 20 p. C. vom Werthe des Getreides be-trug, muß, wenn die Bevölkerung der beyden Herzog-thümer damals 350000 Seelen betrug, ungefähr 360000Thaler eingetragen haben. Hieraus wird es auch begreif-lich, daß man in den Landcsrechuungen von 1704 und 1705den Ertrag der Accisen und Licenten mit 700000 Rthlr.angegeben findet, wozu die Mahl - und Schlachtfieuerdas meiste beygetragen haben, da der Verbrauch vonCaffee und Jucker damals noch sehr geringe war, undwenig eintragen konnte, obgleich das Pfund Caffee mit10 Stüber besteuert war.

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Die Müller sagen: Es sey ihnen eben so lieb, daßdas Malter Korn 7 Rthlr. koste, als daß es 14 Rthlr.koste; denn je thenrer das Korn, desto weniger würdegegessen und desto schwächer sey das Gemahl.

Dieser Ausspruch der Müller führt zu der Frage:Wie steigt und fällt der Verbrauch der Mehlfrüchte mitdem Preise derselben?

Im Jahr 1LO8 war der Mittelpreis des Weizens in

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