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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
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halte«, immer der Meinung seyn werden, daß dasganze Geheimniß einer ständischen Versamm-lung im Ersparen, das Maximum ständischer Klug-heit aber darin bestehe, daß man gar nichts be-zahle.

Der Vortheil der öffentlichen Berathung ist aber nichtallein für die Stände vorhanden, und die, so sie gewählt,sondern auch für das Finanzministerium. Denn wenn die-ses auch den guten Willen hat, seine Etats mit Sorgfaltzu bearbeiten, und gleich von Anfang eine klare Ueber-sicht über Alles zu geben: so wird es doch bey den öf-fentlichen Verhandlungen immer noch auf Gegenständeaufmerksam gemacht werden, so es übersehen, und imzweyten Jahre werden seine Darstellungen immer voll-kommner werden,,wie im ersten. Die Stände und dasMinisterium haben daher im Grunde genommen immerdasselbe Interesse, denn ein vyllkommnes Steuer-system ist für beyde nützlicher als ein unvoll-kommenes. Sind die Mensche» aber erst so weit, daßsie einsehen, wo ihre Interessen gemeinschaftlich sind, dannkommen sie leicht mit einander über de» Weg, eben weil

nur Einer die Interessen des andern befördert.

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Bey den Aufsätzen, so in der Staatszeitung überdas frühere Steuerwesen am Rheine mitgetheilt worden,war, wie ein aufmerksamer Leser leicht finden konnte,die Absicht, durch eine genaue Darstellung des-sen, was gewesen, die Menschen in etwas andem unvernünftigen Reden über das neueSteuersystem zu hindern. Alle Reden werde» aber