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In dieser Stärke des Bürgerstandes liegt nichts Ge-fährliches, wenn er sich nur mir Klugheit und Umsichtzu benehmen, und dasjenige auf dem Wege der Ordnungzu erhalten weiß, nach welchem er strebt. Denn in dem,was er will, liegt kein Widerspruch mit den Interessender andern Stände. Alle haben Wohlgefallen gefundenan der Sicherheit des bürgerlichen Lebens, an der Ein-fachheit und Bequemlichkeit seiner Formen, und an denvielfachen Genüssen, so es bieret. Die Fürsten genießen,eben wie die Bürger, die Annehmlichkeiten des geselligenVerkehrs unter den Völkern, und alle Stände können sichleicht verstehen, wenn sie über ihre wechselseitigen Inter-essen wohl aufgeklärt sind.
Der jetzige Zustand der Gesellschaft ist, wie so ebengesagt, aus der Sicherheit der Personen und des Eigen-thumes hervorgegangen. Die Gesellschaft strebt nun ihrer-seits wieder, diese Sicherheit aufs neue zu vermehren,um so aller Vortheile theilhaftig zu werden, die aus die-ser hervorgehen. Sie will, daß überall das Ge-setz herrsche. Dieser Wunsch geht aber eben so sehraus dem Gefühle ihrer Würde, als aus dem Gefühle ih-res Vvrtheiles hervor. Er geht daraus hervor, daß derBürgerstand emancipirt ist, und daß, wie Möser sagt,gemeine Ehre wieder hergcstellt worden. Die Fürsten,wie der Adel, haben dasselbe Interesse, nämlich, daß
entstanden waren, da erst war es möglich, daß diese obersteGewalt einen vollkommenen Landfrieden herstellte, und jeneSicherheit der Personen und des Eigenrhumcs hcrvorrief,die so sehr zum Erwerbe eingeladen, und die Gesellschaft sowohlhabend gemacht.
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