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gehabt, wodurch man eine gleichförmig ver-theilte Thätigkeit Hervorrufen konnte.*)Hier liegt die Ursache, daß man in den Steuernsehr weit gehen kann, ohne daß sie einem Lande schade»,indem die Gesellschaft sie immer mit ihrer eigenen Thä-tigkeit bezahlt, die sie, nach dem Ausdrucke des Land-mannes, an sich selber hat. Es hangt dann davonab, ob Gelegenheit vorhanden ist, daß sie gegen ihreThätigkeit Silber eintauschen kann, da sie den Steuer;-empfänger in Silber bezahlen muß. Ist dieses, ist nachdem Ausdrucke des gemeinen Mannes, Geld z.u ver-dienen, so sind die Steuern ein Mittel, die Gesellschaftreicher zu machen, eben weil sie die Veranlassung sinh,daß sie thätiger wird, und weil die Steuern eiye Geld-zirkulation Hervorrufen, die es jedermann leicht macht,seine Thätigkeit wieder gegen Geld umzusetzen.
Alles dieses ist nur innerhalb gewisser Grenzen wahr,jenseits dieser Grenze wird es falsch. Ob man sich die-sen Grenzen nähere, ob man sie überschreite, das siehtman nicht daran, in wie fern sich die Menschen über ihreSteuern beschweren, denn sie beschweren sich über dieniedrigen wie über die hohen, und die Cöllner klagtenebenfalls über ihre 75ooo Rthlr.: sondern man sieht die-ses jedesmal am Steigen und Fallen des Grundeigen-
*) Alles Frohnwesen, wo die Dienste in Natura geleistet wer-den, ist deswegen so schädlich, weil bierbey keine gleichför-mig vertheilte Thätigkeit möglich ist, sondern blos einegleichförmig vertheilte Unthätigkeit. — Frankreich hasseine schönen Landstraßen vor 100 Jahren mit dem Unter-gänge seines Landvolks erkauft, eben weil es sie ftvhnweisemachen ließ.