398
Freude an ihr, sobald er einmal die Ordnung und dasWohlbefinden hat kennen gelernt, so eine Folge von ihrsind. Die Stenern machen daher ein Volk wirklich rei-cher, weil sie es thätiger machen, d. h. sie vermeh-ren die Summe der Güter in ihm, die Geldund Geldeswerth haben. Wenn nun die Steuernzugleich im Lande selber verwendet werden, z. B. aufWege, Kanäle, öffentliche Anstalten re., so macht einTheil der Gesellschaft, nämlich die ganze arbeitende Klasse,außer der Anstrengung, die sie gemacht, um die Steuernzu bezahlen, und durch die jedesmal Güter, so Geldes-werlh haben, hervorgebracht werden, noch eine neue, umsie wieder zu gewinnen. Die schnelle Geldzirkulation, soans einem solchen Punkte entsteht, befördert den Aus-tausch der Dinge, so Geldeswerth haben, und wenn nacheinigen Jahren die Gesellschaft ihre Bilanz macht, so fin-det sie, daß sie wirklich reicher geworden, eben weil sichdie Dinge in ihr vermehrt haben, welche Geld sind oderGelheswerth haben.
Forscht sie nun nach der Ursache, so sieht sie, daßsie alle diese Güter, so theils der Gemeinde, theils demEinzelnen gehören, blos durch ihre Thätigkeit hervorge-bracht, daß sie nämlich etwas mehr gearbeitethat als gewöhnlich, und daß die Steuern und dasGeld als Austauschmittel gedient haben, um diese Thä-tigkeit gleichförmig auf die Gesellschaft zu vertheilen.Ebenfalls sieht sie, daß es unmöglich gewesen wäre,diese Güter hervorzubringen, wenn man nicht dasHülfsmittel der Steuern und des Geldes