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thums. Wenn man eine Anstalt hat, in der man diesesin großen Durchschnittszahlen beobachten kann, und einesolche ist das Caraster, dann kann man immer ganz ge-nau sagen, wie die Mechanik der Gesellschaft sich in ih-rem Innern bewegt.
Bey den Steuern kommt es also nicht so sehr daraufan, wie viel man bezahlt, sondern, wie sie verwen-det werden; ob sie nämlich für solche Güter und Ge-genstände auögegeben werden, die ein wirkliches Bedürftniß für die Gesellschaft sind; ob die Gesellschaft, nachdem kaufmännischen Ausdrucke, auch Waare fürsGeld bekommt. Ist dieses nicht, so befindet sie sichin dem Falle eines Privatmannes, der Geld für Dingeausgibt, die ihm zu nichts nützen.
Nichts destvweniger können die Steuer» auch fürwirklich nützliche Gegenstände doch zu hoch gespannt wer-den. Daß man im Frieden Schulden bezahlt, ist un-streitig etwas sehr nützliches; wenn man aber alle Ge-meinde- und Provinzialschulden innerhalb 3 Jahren ab-bezahlen wollte, so würde man die Gesellschaft zu einersolchen Thätigkeit nöthigen, daß sie unter ihr erliege»würde. Denn jede Thätigkeit muß, wenn sie dauerndseyn soll, durch Ruhe unterbrochen werden. Durch einesolche Ueberspammng würde die Gesellschaft aber nichtreicher werden, sondern ärmer.
Die größte Summe von Thätigkeit muß die Gesell-schaft auf ihre Kricgseinrichtung verwenden, daß sienämlich Festungen baut, sich in den Waffenübt und Kriegsvorräthe und Waffen ver-fertigt.